Lyonel Feininger:
Bild "Barke und Brigg" (1918)
Lyonel Feininger:
Bild "Barke und Brigg" (1918)

Kurzinfo

Limitiert | signiert | Holzschnitt | gerahmt | Format 65,5 x 53 cm

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Bild "Barke und Brigg" (1918)
Lyonel Feininger: Bild "Barke und Brigg" (1918)

Detailbeschreibung

Bild "Barke und Brigg" (1918)

Das Leben fernab von jeglichem Luxus, den Naturgewalten ausgesetzt, scheint sich in Lyonel Feiningers vorliegendem Blatt widerzuspiegeln. Die Segelboote auf dem Wasser muten spannungsvoll und feierlich zugleich an. Durch die Dramatik der Bildsprache ergibt sich eine Vorahnung möglicher Gefahren, die auf dem Wasser drohen. Das Blatt ist als "Barke und Brigg" betitelt.

Der vorliegende Abzug entstand außerhalb der unten genannten Mappenauflage, ist jedoch im Werkverzeichnis bei Prasse beschrieben. Varianten beziehungsweise Abzüge befinden sich unter anderem im Cleveland Museum of Art, in der Kunsthalle Bremen, im Museum August Kestner in Hannover, in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, in der National Gallery of Art in Washington, D. C. sowie in der Klassik Stiftung Weimar.

Original-Holzschnitt, 1918. Erschienen unter dem Titel "Segler" in der Mappe "Die Fibel. Erste Mappe", herausgegeben von Hans Theodor Joël, Karl Lang Verlag, München 1919. Signiert. Werkverzeichnis Prasse W 99 II (von II). Blattformat 42,5 x 31 cm. Format im Rahmen 65,5 x 53 cm wie Abbildung.

Über Lyonel Feininger

1871-1956

Lyonel Feininger ist bekannt für seine vom Kubismus und von der Kunst Robert Delaunays angeregten Straßen-, Stadt- und Schiffsdarstellungen, die sich aus prismatisch gebrochenen Formen zusammensetzen.

Der Maler und Grafiker wurde 1871 in New York als Sohn deutscher Musiker geboren. Mit 16 Jahren kam er anlässlich einer Konzertreise seiner Eltern erstmals nach Deutschland und blieb dort, um an der Hamburger Kunstgewerbeschule und später an der Königlichen Akademie in Berlin zu studieren. Nach einem Studienaufenthalt in Paris lebte und arbeitete er viele Jahre in Deutschland, wo er der Künstlergruppe "Blauer Reiter" nahestand und seit 1919 als Meister für die grafischen Werkstätten das "Bauhaus" in Weimar, Dessau und Berlin prägte.

Feininger hat, neben Schlemmer, das Ordnungsideal des Bauhauses am deutlichsten verwirklicht. Für ihn ist der Ausgangspunkt nicht die menschliche Figur, sondern die Architektur, der strenge geometrische Aufbau der Formen, den er an den Kirchen der Gotik beobachten konnte. Seine Studien der Architektur deutscher Kleinstädte begründeten seinen lichtdurchfluteten, prismenartigen Stil, der Vorbild für viele werden sollte.

Zuerst widmete sich Feininger deutschen Stadtansichten und Kirchen. In der Zeit des Nationalsozialismus galten Feiningers Werke offiziell als "entartet", was ihn 1937 veranlasste, nach New York zurückzukehren. Hier entstanden seine berühmten Impressionen der Architektur Manhattans und New Yorks.

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