Lyonel Feininger:
Bild "Drei mit Engelchen" (1953) (Unikat)
Proportionsansicht
Bild "Drei mit Engelchen" (1953) (Unikat)
Lyonel Feininger:
Bild "Drei mit Engelchen" (1953) (Unikat)

Kurzinfo

Unikat | signiert | datiert | Aquarell und Tuschfeder auf Papier | gerahmt | Format 34,5 x 37 cm

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Bestell-Nr. IN-878022.R1

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Bild "Drei mit Engelchen" (1953) (Unikat)
Lyonel Feininger: Bild "Drei mit Engelchen" (1953) (Unikat)

Detailbeschreibung

Bild "Drei mit Engelchen" (1953) (Unikat)

In den 1950er-Jahren zeichnete und malte Lyonel Feininger häufig kleine Figuren, entweder rundlich oder kantig, die er "Manikins" (Männchen), "Ghosties" (Geistchen) oder auch "Engelchen" nannte. Diese jagen sich gegenseitig über das Blatt oder stehen herum, beäugen sich argwöhnisch oder kommunizieren - Aktivitäten, die der Künstler ganz subtil ausgedrückt hat. Die meist kleinformatigen Blätter - das vorliegende ist eines der sehr wenigen größeren - zeichnete der Künstler zunächst mit Tusche und aquarellierte dann hinterher die fröhlichen Kobolde liebevoll.

Aquarell und Tuschfeder auf Papier, 1953. Signiert und datiert. Motivgröße/Blattformat 11,5 x 15 cm. Format im Rahmen 34,5 x 37 cm wie Abbildung.

Über Lyonel Feininger

1871-1956

Lyonel Feininger ist bekannt für seine vom Kubismus und von der Kunst Robert Delaunays angeregten Straßen-, Stadt- und Schiffsdarstellungen, die sich aus prismatisch gebrochenen Formen zusammensetzen.

Der Maler und Grafiker wurde 1871 in New York als Sohn deutscher Musiker geboren. Mit 16 Jahren kam er anlässlich einer Konzertreise seiner Eltern erstmals nach Deutschland und blieb dort, um an der Hamburger Kunstgewerbeschule und später an der Königlichen Akademie in Berlin zu studieren. Nach einem Studienaufenthalt in Paris lebte und arbeitete er viele Jahre in Deutschland, wo er der Künstlergruppe "Blauer Reiter" nahestand und seit 1919 als Meister für die grafischen Werkstätten das "Bauhaus" in Weimar, Dessau und Berlin prägte.

Feininger hat, neben Schlemmer, das Ordnungsideal des Bauhauses am deutlichsten verwirklicht. Für ihn ist der Ausgangspunkt nicht die menschliche Figur, sondern die Architektur, der strenge geometrische Aufbau der Formen, den er an den Kirchen der Gotik beobachten konnte. Seine Studien der Architektur deutscher Kleinstädte begründeten seinen lichtdurchfluteten, prismenartigen Stil, der Vorbild für viele werden sollte.

Zuerst widmete sich Feininger deutschen Stadtansichten und Kirchen. In der Zeit des Nationalsozialismus galten Feiningers Werke offiziell als "entartet", was ihn 1937 veranlasste, nach New York zurückzukehren. Hier entstanden seine berühmten Impressionen der Architektur Manhattans und New Yorks.

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