Max Liebermann:
Bild "Martha Liebermann mit Enkelin Maria" (1920) (Unikat)
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Bild "Martha Liebermann mit Enkelin Maria" (1920) (Unikat)
Max Liebermann:
Bild "Martha Liebermann mit Enkelin Maria" (1920) (Unikat)

Kurzinfo

Unikat | Bleistift auf Papier | gerahmt | Format 50,5 x 45 cm

Bestell-Nr. IN-927780.R1
Bild "Martha Liebermann mit Enkelin Maria" (1920) (Unikat)
Max Liebermann: Bild "Martha Liebermann mit Enkelin Maria...

Detailbeschreibung

Bild "Martha Liebermann mit Enkelin Maria" (1920) (Unikat)

"Martha Liebermann mit Enkelin Maria" vereint zwei familiäre, intime Porträts der Ehefrau und der Enkelin des Künstlers auf einem Blatt. 1920, im Entstehungsjahr des Werkes, wurde Max Liebermann zum Präsidenten der Preußischen Akademie der Künste berufen. Er entwarf ein liberales Programm für die Akademie, das sich aber während seiner Amtszeit leider nicht umsetzen ließ.

Bleistift auf Papier, um 1920. Unten rechts mit dem Nachlassstempel in Schwarz (Lugt 4763): M Liebermann. Rückseitig mit dem Stempel in Braun: NG BERLIN; mit Bleistift mit der Inventarnummer beschriftet: F IV 738. Motivgröße: 17 x 13 cm. Blattformat 33 x 25,5 cm. Format im Rahmen 50,5 x 45 cm wie Abbildung.

Porträt des Künstlers Max Liebermann

Über Max Liebermann

1847-1935

Max Liebermann bildete mit Lovis Corinth und Max Slevogt das Triumvirat des deutschen Impressionismus und wurde Zeit seines Lebens mit zahlreichen Ehrungen bedacht. Durch sein Engagement, in unpathetischer Schlichtheit das Leben und die Arbeit des einfachen Menschen zur Kunst zu erheben, musste Liebermann dabei zunächst um Anerkennung kämpfen.

Zum gefeierten Maler der Jahrhundertwende wurde Liebermann erst, als er sich zunehmend Motiven und Szenen aus dem Leben des gehobenen Bürgertums zuwendete. Seit 1897 war er Professer der Königlichen Akademie und Jurymitglied der Akademieausstellungen. 1899 gründete er die Berliner Secession und machte sie zur wichtigsten deutschen Kunstinstitution. 1920 wurde Liebermann Präsident der Preußischen Akademie und 1932 ihr Ehrenpräsident.

Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde er von den Nazis geächtet und zum Austritt aus allen Ämtern gezwungen. Als er vom Fenster seiner Wohnung am Brandenburger Tor den Fackelaufmarsch anlässlich der Machtergreifung Hitlers sah, soll Liebermann gesagt haben: "Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte." 1935 verstarb er mit 87 Jahren nach langer Krankheit.

Für Max Liebermann war die Natur stets auch ein von Menschen gemachtes (und von ihnen bewohntes) Paradies. Seine Motive fand er in Gärten, Parks und in bürgerlichen Vergnügungsstätten. Liebermann ist ein Meister des inszenierten Lichts, das er - oft durch ein Laubdach vielfach gebrochen - auf seine Szenen fallen lässt. Markant sind die einzelnen, bis zum Boden durchdringenden Strahlenbündel, die als "Liebermannsche Sonnenflecken" in die Kunstgeschichte eingingen.

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