Ottmar Hörl:
Skulptur "Teddy rot" (2007), signierte Version
Ottmar Hörl:
Skulptur "Teddy rot" (2007), signierte Version

Kurzinfo

Limitiert, 250 Exemplare | nummeriert | signiert | Kunststoff | Format 35 x 30 x 23 cm (H x B x T)

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Skulptur "Teddy rot" (2007), signierte Version
Ottmar Hörl: Skulptur "Teddy rot" (2007), signierte Version

Detailbeschreibung

Skulptur "Teddy rot" (2007), signierte Version

Zum 10-jährigen Bestehen des Skulpturenparks der Stadt Mörfelden-Walldorf schuf der Künstler eine Installation mit 200 roten Teddybären, die den Titel "Der verlorene Traum" trug.

Skulptur in Kunststoff, 2007. Auflage: 250 Exemplare, nummeriert und handsigniert. Höhe 35 cm, Breite 30 cm, Tiefe 23 cm.

Porträt des Künstlers Ottmar Hörl

Über Ottmar Hörl

Ottmar Hörl (geboren 1950) gehört zu den wichtigsten deutschen Gegenwartskünstlern.

Sein plastisches Werk beschäftigt sich mit dem Thema der Normierung, der Gleichgestaltung von Alltagsobjekten, die uns zahlreich in unserem Leben umgeben. Aber er macht es auf eine überaus humorvolle Weise, und seine "Ausstellungen" gleichen Spektakeln, wenn er etwa einen Riesenschwarm Eulen nach Athen "trägt", Hundertschaften von Bären vor dem Brandenburger Tor aufstellt oder 1.000 Erdmännchen beim "Betriebsausflug" zeigt - allesamt aus quietschbuntem Kunststoff.

"Auf einen Platz konzentriert oder im Stadtraum verteilt werden meine Installationen zu visuellen wie greifbaren Hindernissen. Sie sollen ein Nachdenken auslösen, einen Moment des Innehaltens".

Seine bekannteste Aktion widmete sich dem Künstler Dürer und seinem weltberühmten Hasenaquarell. Beim "Großen Hasenstück" füllten 2003 nicht weniger als 7.000 Hasen den Hauptmarkt zu Nürnberg.

Ottmar Hörl studierte zunächst von 1975 bis 1979 an der Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main, ab 1981 an der Hochschule für Bildende Künste Düsseldorf bei Klaus Rinke. 1985 gründete er mit den Architekten Gabriela Seifert und Götz G. Stöckmann die Gruppe "Formalhaut". Anfang der 1990er-Jahre war Hörl Gastprofessor an der TU Graz. Seit 1999 hat er eine Professur für Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg inne, von Oktober 2005 bis Oktober 2017 war er Präsident der Akademie.

Hörl beschäftigt sich in seinen Werken mit der Ästhetik der Alltagskultur. Er definiert den Begriff Skulptur "als Organisationsprinzip" und entdeckt dieses Prinzip in seiner Umgebung, in der viele Gegenstände des täglichen Gebrauchs standardisiert und normiert sind.

Seine Werke finden sich in vielen nationalen und internationalen Sammlungen. Ottmar Hörl lebt und arbeitet in Nürnberg und Wertheim.

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