Otto Piene:
Bild "Heißes Eisen" (2013)
Proportionsansicht
Bild "Heißes Eisen" (2013)
Otto Piene:
Bild "Heißes Eisen" (2013)

Kurzinfo

Limitiert, 100 Exemplare | nummeriert | signiert | Reliefserigrafie auf Bütten | gerahmt | Format 62 x 45 cm

inkl. jeweils geltender MwSt. zzgl. Porto

Bestell-Nr. IN-845838.R1

Lieferzeit: Sofort lieferbar

Rahmenvariante
Bild "Heißes Eisen" (2013)
Otto Piene: Bild "Heißes Eisen" (2013)

Detailbeschreibung

Bild "Heißes Eisen" (2013)

Original-Reliefserigrafie, 2013. Auflage: 100 Exemplare auf Bütten, nummeriert und handsigniert. Motivgröße/Blattformat 57 x 40 cm. Format im Rahmen 62 x 45 cm wie Abbildung.

Über Otto Piene

1928-2014

Otto Piene war ein großer Pionier der internationalen Lichtkunst. Geboren am 18. März 1928 in Laasphe, besuchte er die Kunstakademien in München und Düsseldorf. 1957 gründet er zusammen mit Heinz Mack die einflussreiche Künstlergruppe ZERO, der sich auch Günther Uecker anschließt.

Piene beginnt, mit immateriellen Bildmitteln wie Licht und Schatten, Luft und Feuer zu experimentieren. Seine Feuerbilder seien, so Otto Piene: "Überlebensstudien, geformtes aus dem privaten Fegefeuer. Die elementaren Gegensätze von fester Materie. Die Feuergouachen auf Papier ergeben sich mit den Übergängen, Nuancen und prismatischen Realitäten und Irrealitäten der Malerei."

Der Akt des Malens mit Feuer ist ebenso intensiv und zerstörerisch, wie das daraus resultierende Werk. Den Malgrund besprüht der Künstler dabei mit dicken Schichten Autolack und entzündet ihn, sodass die Farbe Blasen schlägt und sich Rußspuren auf dem Papier bilden. Es entstehen Werke mit dramatischer Bildwirkung und unverwechselbarem Oberflächencharakter.

Auch zieht sich der Regenbogen als künstlerisches Motiv durch sein gesamtes Werk. 1972 projizierte Piene für die Abschlussfeier der Olympischen Spiele von München einen riesigen Regenbogen in den Nachthimmel.

Seine produktive Zusammenarbeit mit Technikern und Naturwissenschaftlern eröffnete der Kunst neue Perspektiven, die auch heute noch Künstler wie Olafur Eliasson beeinflussen. Seine Arbeiten sind auf der ganzen Welt in mehr als 200 Museen und öffentlichen Sammlungen vertreten. Bedeutende Preise wie der "Leonardo da Vinci World Award of Arts" des Weltkulturrats rühmen sein Werk.

Otto Piene lebte und arbeitete bis zu seinem Tod 2014 in Düsseldorf, Cambridge und Groton, Massachusetts.

Empfehlungen