ARTES BERLIN ∙ Auguststraße 19 ∙ 10117 Berlin

ÖFFNUNGSZEITEN:
Dienstag bis Freitag: 11 bis 18 Uhr
Samstag: 12 bis 18 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Telefon: 030 / 28 88 38 69 ∙ Email: info@artesberlin.de



POP SHOP:

bis 29.01.2022

ARTES Berlin präsentiert in der Ausstellung eine Vielzahl von Werken der Pop und Street Art von international renommierten Größen wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Julian Opie, Tom Wesselmann, Keith Haring, Banksy und Mr. Brainwash, gepaart mit zeitgenössischen Positionen von u.a. Marion Eichmann, Willi Siber, Albert Hien und KERA.

Kann Alltägliches Kunst sein? Wie erfreulich, dass sich diese Frage mit ja beantworten lässt. Pop und Street Art verbinden Kunst und Alltag miteinander, elementare Merkmale sind die zumeist trivialen Motive, bekannt aus Popkultur, Medien und Werbung.

ZUM PDF-KATALOG DER AUSSTELLUNG POP SHOP

Die Sujets werden dabei aus ihrem ursprünglichen Kontext gerissen, in einer anderen Umgebung gezeigt und so in ihrem Bedeutungsgehalt verändert. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler verwendeten Werbeartikel, Reklametafeln, Comic-Hefte, Fotografien und Illustrierte als Gestaltungsvorlagen für ihre Arbeiten. Dabei besticht die Pop Art durch eine flächige und illustrative Gestaltungsweise in Verbindung mit einer intensiven Farbpalette. Die Bewegung begann mit einer lockeren Gruppe von Malern und Grafikern, die die traditionelle Auffassung von bildender Kunst ad acta legten und sich einer „populären Kunst-Produktion“ widmeten. Gemeinsam erfanden sie eine neue Art des Schaffens, die zur Grundlage der Bewegung wurde.

Die Anfänge der Street Art-Bewegung hingegen sind weitaus schwieriger zu bestimmen, da sie sich aus den Graffitis und einer urbanen Sub-Kultur entwickelt hat. Banksy hat die Street Art in den internationalen Museen und Galerien salonfähig gemacht und damit auch den Weg für andere Künstlerinnen und Künstler geebnet.

Die Pop Art erhebt das Massentaugliche zur Kunst und bewahrt sich dabei zugleich einen ironischen Unterton, der auch als Kritik an der Konsumgesellschaft gelesen werden kann. Bezeichnend sagte Andy Warhol einst: „Das Schönste in Tokio ist McDonald's. Das Schönste in Stockholm ist McDonald's. Das Schönste in Florenz ist McDonald's. Peking und Moskau haben noch nichts Schönes.“

Eines der Lieblingsmedien jener Künstlerinnen und Künstler war der Siebdruck, da die Vervielfältigung eines Kunstwerks die Gelegenheit bietet, vielen Sammlerinnen und Sammlern den Besitz eines Originals zu ermöglichen. Die Pop Art und auch die Street Art der Gegenwart reißen Barrieren ein und demokratisieren die Kunst auf eine zumeist spielerische Art und Weise, einen Ausschnitt aus jenem Kosmos beleuchtet die Ausstellung mit dem Titel POP SHOP, angelehnt an eine bekannte Werkserie von Keith Haring.



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