In Kunst investieren

at_kunstinvest-banner

Kunst hat sich als Wertanlage bewährt. Kaum eine andere Art der Investition hat es langfristig geschafft, Kapital so nachhaltig zu vervielfachen. Der Kunstmarkt entwickelt sich rapide und erschließt immer weitere Zielgruppen und Käuferstaaten.

Doch wer in Kunst investieren möchte, sollte sich gerade zum Einstieg genauestens informieren. Denn diese Art der Wertanlage folgt ganz spezifischen Anforderungen und Strategien.

ARTES unterstützt Sie bei Ihrer Investition in Kunst. Wie, erfahren Sie hier.

Warum lohnt sich Kunst als Investition?

Warum lohnt sich die Investition in Kunst für mein Unternehmen?

Welche Vorteile & Nachteile hat Kunst gegenüber anderen Investitionen?

Was ist die richtige Strategie zur Investition?

Wie beginnt man am besten, in Kunst zu investieren?

Wie kann man zum Profi werden?

Welche steuerlichen Aspekte sind beim Investieren in Kunst zu beachten?

Welche Sicherheitsvorkehrungen sind für Kunst zu beachten?

Wie erkenne ich Trends auf dem Kunstmarkt?

ARTES unterstützt Sie bei ihrer Investition!

Warum lohnt sich Kunst als Investition?

Oft ist Kunst für Investoren weit mehr als eine reine Wertanlage. Kunst hat neben dem Sachwert auch einen emotionalen Wert. Die Freude am Kunstwerk und der hohe Prestigefaktor unterscheidet die Investition in Kunst von anderen Anlageformen.

Oft ist es mit dem Kauf eines Kunstwerks allein jedoch nicht getan. Erfolgreicher Kunsthandel auf lange Sicht erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit den Künstlern, die Aneignung von Insiderwissen und eine rege Teilnahme an einschlägigen Kunstveranstaltungen. Gleichermaßen stellt sich über kurz oder lang die Frage nach Erhalt und Pflege des Vermögens oder welche Versicherungen nötig werden. Viele Kunstsammler investieren daher oft auch viel Zeit in diesen Bereich.

Doch das Schöne an der Auseinandersetzung mit Kunst ist ja, dass sie den Horizont erweitert und Türen zu neuen Bereichen und Szenen öffnet. Darin liegt eine unvergleichbare Attraktivität dieser Art von Anlage. Kunst ist somit nicht allein eine finanzielle, sondern auch eine soziale Investition.

In Kunst zu investieren, kann gleichzeitig auch eine Vorliebe für Sicherheit bedeuten. Viele Menschen, die Kunstwerke kaufen, möchten damit nicht in erster Linie den schnellen Gewinn erzielen, sondern etwas Schönes mit einem Wert erwerben, der bleibt.

Kunstwerke sind aus diesem Grund beispielsweise eine beliebte Kapitalanlage für die Zukunft der eigenen Familie.
Investition in Kunst rentiert sich jedoch nicht nur in Geldwerten: Sie steigert die Lebensqualität und gibt die angenehme Gewissheit, zum Erhalt von Kultur beigetragen zu haben. Gleichermaßen kann die emotionale Bindung an ein Kunstwerk mit der Zeit so stark werden, dass sie gegebenenfalls sogar die Bedeutung eines Wertverlusts abfedern kann.

Manchmal wächst der Gefallen am Kunstwerk sogar so sehr, dass die die finanzielle Komponente gänzlich in den Hintergrund rückt und das Werk letztlich in der Sammlung des Käufers verbleibt.


• Repräsentative Kraft von Kunst

• Gewinn an Lebensqualität

• Beständigkeit / Sicherheit der Anlage

• Langfristige Kapitalanlage und Möglichkeit der Vererbung

• Neue soziale Kontakte und Einblick in die Welt von Künstlern und Kunstliebhabern


Warum lohnt sich die Investition in Kunst für mein Unternehmen?

"In meinem Fall wurde durch die Kunstförderung meines Unternehmens der Name Würth enorm transportiert. Würth hat verständlich gemacht, dass wir uns auch mit den schönen Seiten des Lebens beschäftigen. Die Mitarbeiter fühlen sich in diesem Szenario sehr wohl.“

(Dr. Reinhold Würth, Unternehmer & Kunstsammler)

 

Kunstberater geben hinsichtlich der Ausstattung von Unternehmensräumen, Arzt- oder Anwaltspraxen folgenden Rat: Ein sorgfältig ausgearbeiteter Kunstplan ist eine Referenz dafür, wie Sie innerhalb Ihres Unternehmens Ziele verfolgen und welchen Stellenwert Ihre Kunden und Mitarbeiter inne haben.

Die Investition in originale Kunst ist somit stets auch eine direkte Investition in Ihre Kunden- und Mitarbeiterbindung. Kunst vermittelt eine Atmosphäre von Stabilität, Kreativität und Erfolg.

Hier lohnt sich auch die Investition in junge Künstler. Deren Arbeiten sind in der Regel preisgünstiger als die Werke etablierter Künstler und dennoch weit substantieller als das übliche, gerahmte Poster.

Zudem können Sie die Ausgaben für Kunst für Ihre Firmenräume steuerlich absetzen.


• Kunst als Referenz für Ihr Unternehmen

• Vermittelt Stabilität, Kreativität und Erfolg

• Kunstkauf für Unternehmen steuerlich absetzbar


Welche Vorteile & Nachteile hat Kunst gegenüber anderen Investitionen?

Kunst kann als Wertanlage sehr gut geeignet sein, jedoch sollten Sie auch hier einige Dinge beachten.

Im Vergleich zu einem Investment in ein Wertpapier verspricht die Anlage in ein Kunstwerk eine gewisse Sicherheit. Ein Totalverlust ist hier trotz Wertschwankungen fast unmöglich, gerade wenn es sich um die Arbeit eines bekannten Künstlers handelt.

Jedoch ist auch der Kunstmarkt nicht völlig vom Börsengeschehen abgekoppelt, da viele Sammler auch an der Börse Geld verdienen. Dies kann zu Rückschlägen führen, die auf dem Kunstmarkt aber oft moderater ausfallen.

Ein wichtiger Faktor dabei, sich für die Investition in Kunst zu entscheiden, ist oft auch das hohe Prestige, das der Besitz von Kunst verspricht. Im Gegensatz zu einem Wertpapier, das in der Schublade Ihres Schreibtisches verschwindet, haben Sie von einem Kunstwerk stets den Mehrwert der Freude beim Betrachten und die Aufwertung Ihrer Geschäfts- oder Privaträume. Wie bei anderen Geldanlagen ist es auch bei Kunst wichtig, sich eine gewisse Vorkenntnis anzueignen. 

Besonders schwierig gestaltet sich gerade für Einsteiger die Undurchschaubarkeit des Kunstmarktes, welcher eigenen Gesetzen folgt und weniger transparent ist als beispielsweise der Finanzmarkt. Deshalb ist es empfehlenswert, sich in diesem Fall von einem Experten des Kunstmarktes beraten zu lassen.

Das gleiche gilt bei der Überprüfung der Echtheit eines Kunstwerkes vor dem Kauf, welche von einem Einsteiger alleine oft nicht festgestellt werden kann. ARTES kann Ihnen hier behilflich sein. Sowohl unsere Kunstberatung als auch Echtheitszertifizierung basieren auf jahrelanger Expertise im Kunsthandel.

Generell sollte man sich bewusst machen, dass Kunstwerke eher für langfristige Investitionen geeignet sind. Der Verkauf kann - anders als bei einem Wertpapier - Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern. Das Investieren in Kunst dient somit nach Expertenmeinung vor allem dem langfristigen Werterhalt.

Vorteile

• geringeres Wertschwankungsrisiko

• Totalverlust fast ausgeschlossen

• Prestigefaktor von Kunst

• Freude am Kunstwerk

• langfristiger Werterhalt

Nachteile

• lange Einstiegsphase

• geringe Transparenz des Kunstmarktes

• keine kurzfristige Investition


Was ist die richtige Strategie zur Investition?

In der Regel sind für den Investor Unikate oder Klein-Auflagen interessant. Bei der Investition in Kunst können je nach Ziel verschiedene Strategien verfolgt werden. Der Kauf von unbekannten Künstlern birgt zwar die Attraktivität einer hohen Gewinnsteigerungsmöglichkeit, ist aber auch mit dem höchsten Risiko verbunden. Man sollte sich hierbei vor Augen führen, dass weniger als 10% der Nachwuchskünstler es schafft, auf dem Kunstmarkt Fuß zu fassen. Nachteilig ist bei unbekannter Kunst auch, dass nur geringe Chancen bestehen, sie wieder zu einem angemessenen Preis verkaufen zu können.

Mit weniger Risiko verbunden ist die Investition in bekannte Künstler. Dafür benötigt man nicht nur weniger Kennerwissen, da die Preisentwicklung in der Regel transparent ist und über auktionsbasierte Charts abgelesen werden kann. In diesem Fall ist jedoch eine hohe persönliche Liquidität des Anlegers Voraussetzung: Unikate kosten oft über 100.000 Euro, Fachleute setzen die Minimalinvestition sogar bei einer Million Euro an.

Die Investition in bekannte Künstler hat weitere Vor- und Nachteile: Zwar ist ihre Kunst einfacher anzukaufen und wieder zu verkaufen. Auf der anderen Seite müssen zu den reinen Marktwerten auch noch die höheren Provisionen der Händler und Auktionshäuser einkalkuliert werden.
Auch bei der Investition in bekannte Künstler gibt es keine absolute Sicherheit in eine Wertsteigerung. Manchmal verlieren extrem "gehypte" Künstler schnell an Aufmerksamkeit oder eine Finanzkrise sorgt dafür, dass auch ihre Kunst schnell an Wert verliert. Eine Strategie, um diese Risiken zu vermeiden, ist es, in Künstler zu investieren, die sich bereits seit längerer Zeit bewährt haben und deren Kunst kunsthistorisch bereits anerkannt ist.

Eine mittlere Strategie ist die Investition in aufstrebende Künstler, die zwar noch nicht etabliert sind, aber bereits erste Ausstellungen bei bekannten Galeristen oder beachteten Veranstaltungen sowie erste öffentliche Ankäufe verzeichnen können.

Unbekannte Künstler

Vorteile:
• geringe Investition
• Möglichkeit großer Gewinnsteigerung
Nachteile:
• hohes Risiko
• geringere Wiederverkaufschancen

 

Aufstrebende Künstler

Vorteile:
• mittleres Risiko
• Möglichkeit großer Gewinnsteigerung
Nachteile:
• lange Recherchephase (Galerien, Veranstaltungen, Ankäufe)

Bekannte Künstler

Vorteile:
• weniger Insiderwissen nötig
• Preisentwicklung transparent
• einfacher An- und Verkauf
Nachteile:
• hohe Investition
• hohe Händlerprovision

Um herauszufinden, wie ein Künstler auf dem Markt gestellt ist, empfiehlt es sich, folgenden Fragen nachzugehen: Werden Werke des Künstlers gehandelt? Wie viele Galerien führen ihn? Ist er auf Messen präsent? Wie viele Werke werden jährlich auf Auktionen verhandelt? Wie viele Werke werden dort versteigert und wie viele Werke gehen zurück?

Ein bekannter Künstler hat sich bereits einen Namen gemacht: Der Künstlername ist dann zu einer Art "Marke“ geworden, die für Bekanntheit und einen guten Ruf steht.

Ob ein Künstler bekannt ist, lässt sich an der Preisentwicklung seiner Werke über die vergangenen Jahre, beispielsweise über artprice.com, oder über Kunstrankings, beispielsweise im "Kunstkompass", recherchieren. 

Auch Medienberichte, Zitate von anerkannten Kritikern oder Künstlerfreunden können über die

Etabliertheit des Künstlers Aufschluss geben. Gleichermaßen lohnt es sich, sich einen Eindruck von vergangenen und kommenden Ausstellungen zu verschaffen, die bei bekannten Institutionen stattfinden.

Wer Kunst etablierter Künstler kauft, sucht in der Regel nach einem Werk mit Wiedererkennungswert. Dieser steigert den Prestigefaktor der Anlage. In welche Art von Kunst und in welchen Künstler man investiert, hängt also oft nicht nur vom finanziellen Interesse ab, sondern auch von anderen, sogenannten "weichen" Faktoren: Fast immer spielen hier auch der persönliche Geschmack des Anlegers und der repräsentative Wert des Kunstwerks eine entscheidende Rolle.

• Wahl der Kunstart: Malerei, Fotografie, Grafik, Design

• Suche nach Unikaten oder Objekten in geringer Auflage

• Wahl der richtigen Strategie: Bekannter Künstler, unbekannter Künstler


Wie beginnt man am besten, in Kunst zu investieren?

Um erfolgreich in Kunst zu investieren, sollte man gut in der Szene vernetzt sein, regelmäßig Galerien und wichtige Veranstaltungen besuchen und durch das Lesen von Publikationen oder Fachmagazinen immer auf dem neuesten Stand bleiben. Eine weitere Sache ist beim Kunstkauf nicht zu unterschätzen: Die richtige Portion guten Instinkt. Ein Gefühl für Kunst zu entwickeln geht nicht von heute auf morgen und erfordert Zeit und Hingabe.

Gerade wer sich relativ neu auf dem Kunstmarkt bewegt, sollte in Erwägung ziehen, sich professionell beraten zu lassen. Hier lohnt sich beispielsweise die Konsultation eines Kunstberaters, der den Auftraggeber beim Kaufen und Sammeln von Kunst unterstützt, Beschaffungsoptionen recherchiert oder Kontakte herstellt.

Eine gute Beratung vermittelt insbesondere auch Fachwissen, gibt einen Einblick in Werk und Intentionen des Künstlers und kann insgesamt ein Grundverständnis für die Technik und den kunsthistorischen Kontext des Werkes vorweisen.

Oft ist es hilfreich, wenn die beratende Person selbst einen künstlerischen oder kunsthistorischen Kontext hat und daher von Haus aus Begeisterung für Kunst und Wissen über den Markt mitbringt.

Wer sich nach professioneller Unterstützung im Bereich Art Management umsieht, sollte sich nicht nur mit Kaufberatung und der reinen Objektsuche als Leistung zufrieden geben.


• Fachwissen aneignen

• Kunstszene kennenlernen

• Professionelle Beratung nutzen: Art Consultant, Art Manager, Kunsthändler, Galerist


Wie kann man zum Profi werden?

Für die erfolgreiche Anlage in Kunst reicht es nicht aus, vermögend zu sein. Es ist notwendig, sich in der Kunstwelt sehr gut auszukennen sowie regelmäßig Galerien, wichtige Kunstveranstaltungen, Auktionshäuser oder sogar Künstler-Ateliers zu besuchen. Auf dem Kunstmarkt ist es kaum möglich, Raritäten angeboten zu bekommen oder zu entdecken, wenn die entsprechende Vernetzung und das fachliche Wissen fehlen.

Um bei der Investition in Kunst bestmögliche Erlöse zu erzielen, ist es elementar, den richtigen Zeitpunkt zu wählen und Verkaufstermine und -orte nicht zu verpassen. Sammler sind oft Mitglied des Freundes- oder Förderkreises eines Museums, denn möglicherweise steht irgendwann die Auflösung der Sammlung mit selektiven Verkäufen an.

Besteht eine Kaufoption, ist es empfehlenswert, sich intensiv mit dem Werk eines Künstlers, seinem Objekt und seiner Intention auseinanderzusetzen.

Auch ein Grundverständnis für den kunsthistorischen Kontext und die Herstellungstechnik gehört unbedingt dazu. Fachwissen ist das A und O eines jeden Kunstsammlers.

Doch ein Erfolgsrezept beim Kauf von Kunst gibt es letztendlich nicht. Anschauen, vergleichen, sich informieren, Werke auf sich wirken lassen und am Ende seinem Instinkt vertrauen - diesen Ratschlag geben auch renommierte Kunstsammler.

Wer selbst wenig Zeit für die Recherche hat, sollte sich eine Preisgrenze setzen und einen externen Berater konsultieren. Das ist weniger abenteuerlich, dafür aber seriös und sicherer.


• Kunstwelt kennen

• Verkaufsorte und -termine wissen

• Externe Beratung konsultieren

• Sammlerprofil erstellen


Welche steuerlichen Aspekte sind beim Investieren in Kunst zu beachten?

Oft bleiben Kunstwerke über lange Zeit im Besitz eines Sammlers. Doch wer beschließt, ein Werk wieder zu verkaufen, sollte auf die Spekulationsfrist von einem Jahr achten - sonst wird der Gewinn schnell mit dem Finanzamt geteilt. Liegt zwischen Kauf und Verkauf eines Kunstwerkes kein ganzes Jahr, muss der erzielte Verkaufspreis abzüglich Anschaffungspreis versteuert werden. Der erzielte Gewinn unterliegt dann dem persönlichen Steuersatz und die anfallenden Steuern können bis zu 45 Prozent betragen.

Nur Gewinne von bis zu 600 € pro Jahr sind steuerfrei. Diese 600 €-Grenze gilt jedoch für alle Verkäufe in einem Kalenderjahr und greift daher beispielsweise nicht mehr, wenn drei Objekte für je 550 € verkauft werden. Die Beträge werden dann addiert. Diese 600 €- Schwelle gilt wohl gemerkt für alle privaten Veräußerungsgeschäfte - ob Kunst, Oldtimer oder Immobilie - pro Jahr. Nach Ablauf der Ein-Jahres-Frist ist der Verkauf steuerfrei, egal wie hoch der tatsächliche Gewinn ist.

Dieses Jahr "Spekulationsfrist" sollte beim Verkauf von Kunstwerken daher im Auge behalten werden. Wird mit einem Kunstwerk ein regelmäßiges Einkommen erzielt, weil es zum Beispiel gegen Geld an ein Museum verliehen wird, verlängert sich die Spekulationsfrist auf zehn Jahre.

Es ist außerdem empfehlenswert, nicht zu viele Kunstwerke innerhalb kurzer Zeit zu veräußern, da man sonst in den Verdacht gewerblichen Handels geraten kann. In dem Fall wird dann neben der Einkommensteuer auch noch Umsatzsteuer fällig. Kritisch wird es bereits ab drei Verkäufen pro Jahr.
Auch der systematische Ankauf von Kunst kann eine Steuerpflicht auslösen. Entscheidend ist hier die Gewinnerzielungsabsicht: Wenn ein Totalgewinn über eine längere Zeitspanne angestrebt wird, geht der Fiskus unter Umständen von einer gewerblichen Tätigkeit aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob tatsächlich ein Gewerbe angemeldet wurde.

Kann das Finanzamt die Absicht, einen Gewinn zu erzielen, nicht nachweisen, wertet es Kunstkäufe meist als private Vermögensverwaltung oder Liebhaberei. Die Gewinne daraus müssen nicht versteuert werden. Allerdings können auch keine Verluste geltend gemacht werden.

Für Firmen, Kanzleien oder Praxen hat der Kunstkauf einen zweifachen Vorteil. Sie können die Ausgaben für die Kunst steuerlich absetzen und erreichen darüber hinaus eine Aufwertung ihrer Räume, sowie einen Gewinn an Prestige für Ihr Unternehmen.

Verkauf

• Private Veräußerungen bis zu 600€ pro Jahr sind steuerfrei

• Verkauf nach einem Jahr steuerfrei

• Steuerfrei, wenn Gewinnerzielungsabsicht nicht nachweisbar


Kauf

• Kunstkauf für Unternehmen steuerlich absetzbar


Welche Sicherheitsvorkehrungen sind für Kunst zu beachten?

Kunstobjekte haben für den Käufer oft nicht nur einen Marktwert, sondern auch einen unschätzbaren persönlichen Wert. Doch was ist, wenn die Kunstwerke bei einem Einbruch gestohlen werden, in Flammen aufgehen oder durch einen Wasserrohrbruch beschädigt werden?

Die gewöhnliche Hausratversicherung deckt die für Kunstgegenstände spezifischen Risiken in Höhe und Umfang meistens nicht ausreichend ab. Gerade bei einem höher dotierten Objekt oder einer größeren Sammlung ist es daher ratsam, sich durch eine private Kunstversicherung absichern zu lassen. 

Kunstversicherungen gehören zur Gruppe der Sachversicherungen und bieten besondere Bedingungen zur Versicherung von Malerei, Fotos, Sammlungen, Skulpturen, aber zum Teil auch Pelzen und Schmuck und Antiquitäten.

Die speziellen Angebote entschädigen bei Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen der versicherten Sachen.

Zusätzlich werden die Objekte für vorübergehende Ortsveränderungen abgesichert, z. B. während Ausstellungen, Auktionen, Galerien, Museen und dabei anfallenden Transporten.

Die Kunstversicherung kann daher als Mischung aus Haushalts- und Transportversicherung angesehen werden. Sie kombiniert die Anforderungen für den Kunstkontext meist in einer besseren Weise, als die Buchung separater Angebote.


• Private Kunstversicherung

• Hausratversicherung

• Transportversicherung


Wo wird Kunst gekauft?

Die Kunstwerke etablierter Künstler werden meist auf Messen, Auktionen, im Kunsthandel und in Galerien verkauft. Dabei spielt die Angst vor Plagiaten eine Rolle, da es gerade von Werken bekannter Künstler oft Fälschungen gibt.

Einen Schutz vor Plagiatsbetrug gibt es nur, wenn ein Experte das Objekt vor dem Kauf geprüft und mit einer Echtheitsgarantie versehen hat.

Beim Kauf über eine Galerie oder ein Auktionshaus sollten Sie bedenken, dass zu dem ausgeschriebenen Preis eines Werkes noch eine Händlerprovision hinzu kommt. Je nach Ausgangspreis des Kunstwerkes können diese zusätzlichen Kosten nicht unerheblich sein. Gebühren von 25% oder mehr des Werkpreises sind nicht ungewöhnlich. Informieren Sie sich daher im Vorfeld, ob eine solche Provision anfällt.

Für den Vertrieb von Kunst noch nicht etablierter Künstler, die noch keinen Galeristen haben, spielt zunehmend das Internet eine Rolle. Der Onlinekauf hat zwar den Nachteil, dass Sie ein Werk vor dem Kauf nur als Bild am Computer sehen, aber ein seriöser Händler wird ihnen immer anbieten, ein Werk innerhalb einer vorbestimmten Frist zurückzunehmen, wenn es nicht genau Ihren Vorstellungen entspricht. 

Ein guter Händler wird sie zudem stets beratend beim Kunstkauf begleiten und Ihnen alle notwendigen Informationen zu einem Werk vorlegen. Ein Kunstkauf ist immer auch mit Vertrauen verbunden und ein aufrichtiger Händler wird sich bemühen, dieses Vertrauen zu stärken.

Der maßgebliche Vorteil beim Kauf über das Internet ist der, dass hier die hohen Provisionen wegfallen.

Eine weitere Art der indirekten Investition ist die Beteiligung an Kunstfonds. Diese versprechen ihren Anlegern für ihre Beteiligung am Kauf von Kunstwerkpaketen in der Regel prozentuale Renditen bis zur Ausschüttung. Jedoch hat sich diese Art der Anlage bei vielen Investoren nicht durchgesetzt. Der Kunstmarkt ist ein Markt mit einer Schnelllebigkeit, auf die viele Kunstfondmodelle nicht reagieren können. Die Beteiligung an Kunstfonds birgt daher ein entsprechendes Risiko, andererseits aber auch die Chance auf überdurchschnittliche Ergebnisse.


• Kunstmessen, Kunsthandel, Auktionshäuser, Galerien, Kunsthallen, Kunstvereine

• Online-Marktplätze, Internet

• Kunstfonds


Wie erkenne ich Trends auf dem Kunstmarkt?

Um Trends auf dem Kunstmarkt zu erkennen, ist oft eine langfristige Beschäftigung mit der Materie nötig. Der Besuch und die Beobachtung etablierter Veranstaltungen, wie die "documenta“ oder die "Biennale“, sind hier unabdingbar.

Eine Hilfe bei der Orientierung, welche Künstler gerade besonders angesagt sind, bietet auch der jährlich erscheinende "Kunstkompass" des manager magazins, der sowohl etablierte, als auch aufstrebende Künstler verzeichnet und sie in Rankings platziert. 

Einen Überblick über die Preisentwicklung über die vergangenen Jahre und den aktuellen Preistrend gibt beispielsweise "artprice“. Auch eine Recherche in den Medien ist unabdingbar, um in Sachen Kunstmarkt up to date zu bleiben.

Es lohnt sich nicht nur, regelmäßig erscheinende neue Bücher zu lesen und Kunstmagazine oder Fachzeitschriften zu abonnieren.

Auch Filme über Künstler, TV-Beiträge, Zitate von Kritikern oder sogar Clips auf youtube oder vimeo geben ein Gefühl dafür, wer oder was gerade angesagt ist.


• Besuch wichtiger Ausstellungen und Kunstevents

• Informieren zu Kunstrankings und Preisplatzierung

• Recherche in Medien, TV und Internet

• Lesen von Fachzeitschriften und Magazinen


ARTES unterstützt Sie bei ihrer Investition!

Wir bei ARTES helfen Sammlern und Kunstfreunden, Kunst zu entdecken, mehr über sie zu erfahren und sie zu kaufen. Seit über 35 Jahren arbeiten wir mit Künstlern, Galeristen, Verlegern und Kunstinstitutionen zusammen, um eine der umfangreichsten Sammlungen von Kunstwerken des 20. und 21. Jahrhunderts anbieten zu können. Wir verkaufen selten verfügbare, limitierte und handsignierte Original-Grafiken, Skulpturen und Unikate anerkannter Künstler zu ehrlichen Preisen.

Wenn Sie mit ARTES sammeln, dann sammeln Sie nicht nur die wichtigen Künstler und relevanten Werke der vergangenen 100 Jahre. Sie tätigen auch ein gutes Investment für die Kunst, für die Künstler und für Sie selbst.
Kunstwerke, die Sie bei ARTES erwerben, sind sorgfältig auf Herkunft, Echtheit und Erhaltungszustand überprüft. Zu den Unikaten stellen wir auf Wunsch Ursprungszeugnisse und Gutachten aus. Bei Original-Grafiken und ARTES-Eigeneditionen erhalten Sie ein Zertifikat, mit dem die Authentizität des

Kunstwerks dokumentiert wird. Sie erhalten außerdem eine restauratorisch perfekte Rahmung auf Museumsstandard und die Option der Vereinbarung einer stichtagsbezogenen Rücknahmegarantie. Somit verringern Sie Ihr Risiko.

Ein Kunstkauf ist Vertrauenssache. Deshalb geben wir Ihnen eine Echtheitsgarantie. ARTES wird jedes gelieferte Kunstwerk innerhalb von drei Jahren zum vollen Kaufpreis zuzüglich 10% Wertsteigerung p.a. zurücknehmen, wenn sich eine Fehlerhaftigkeit der wertbestimmenden Angaben herausstellen sollte.

Gerne beraten wie Sie bei Ihrem Investitionsvorhaben und laden Sie herzlich ein, das KUNSTHAUS ARTES kennenzulernen.

• ARTES bietet ausschließlich Originale und Unikate hochrangiger Künstler

• Echtheitszertifizierung dank langjähriger Expertise

• Dreijährige ARTES-Garantie, inkl. Rücknahmegarantie zzgl. 10% Wertsteigerung p.a. bei fehlerhaften wertbestimmenden Angaben

• Transparente Preisgestaltung

• Keine zusätzlichen Provisionen

• Kostenlose Kunstberatung durch unsere Experten

• Bestellen Sie Ihr Kunstwerk unverbindlich zur Ansicht nach Hause

Kontaktieren Sie uns

Sie haben Fragen zu Ihrer Investition in Kunst oder suchen nach einem bestimmten Werk?
Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne kostenfrei.

Telefon: 0511 / 64 27 71-20 · Email: info@kunsthaus-artes.de