Sigmar Polke:
Bild "Fernsehbild (Kicker I) grün" (1971)

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Sigmar Polke:
Bild "Fernsehbild (Kicker I) grün" (1971)

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Limitiert, 640 Exemplare | signiert | datiert | Offsetdruck auf Karton | gerahmt | Format 65,5 x 85 cm

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Sigmar Polke: Bild "Fernsehbild (Kicker I) grün" (1971)

Die Offsetdrucke mit dem Titel "Fernsehbild (Kicker I)" aus dem Jahr 1971 stehen exemplarisch für die Pop Art-Referenzen des Künstlers Sigmar Polke. Er beschäftigte sich nach der Abkehr vom Kapitalistischen Realismus vermehrt mit der Pop Art, der Darstellung von Alltagsgegenständen und Konsumgütern, jedoch anders als die Kollegen Warhol & Co. stets mit einem kritischen Blick auf die Symbole der Massenmedien und der Konsumkultur.

"Höhere Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarz malen!", der Titel seiner berühmten Arbeit spiegelt den Humor des Künstlers, stellt aber auch klar, dass Polke eine Glorifizierung des Künstlers und einen Geniekult stets hinterfragte oder gar ablehnte.

Einer von 4 Offsetdrucken auf unterschiedlich marmoriertem Karton, 1971. Aus einer Auflage von 640 Exemplaren, datiert und handsigniert. Motivgröße/Blattformat 64 x 83,5 cm. Format im Rahmen 65,5 x 85 cm wie Abbildung.

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1941-2010

Sigmar Polke, geboren in Oels/Schlesien, gilt als einer der bedeutendsten Maler der Gegenwart. Internationale Ausstellungen und Retrospektiven in San Francisco, New York, Bonn und Berlin sowie bedeutende Auszeichnungen wie der Goldene Löwe der 42. Biennale von Venedig rühmen sein Werk.

Gemeinsam mit Gerhard Richter proklamierte er in der Zeit an der Düsseldorfer Kunstakademie 1963 den "Kapitalistischen Realismus". Sie entwickelten eine spezifisch deutsche Version der amerikanischen Pop Art, mit der sie den Muff der Adenauer-Jahre aufs Korn nahmen.

Statt Brillo-Boxen adaptierte Polke Motive aus der Bäckerblume, statt mit Siebdruckverfahren zu arbeiten, malte er seine Rasterbilder Punkt für Punkt mit der Hand. Von Beginn an spielten Stil- und Motivzitate für ihn eine wichtige Rolle. Er verarbeitete Medienbilder, Illustrationen, Comics.

Mit Witz und Ironie kommentierte Sigmar Polke in seinen Arbeiten die bürgerlichen und politischen Erscheinungsbilder der Wohlstandsgesellschaft. Kulturstaatsminister Bernd Neumann würdigte Sigmar Polke: "Er war ein kritischer, ironischer und auch selbstironischer Beobachter der Nachkriegsgeschichte und ihr künstlerischer Kommentator."

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