Gruppe ZERO

Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker gründeten 1958 in Düsseldorf die Künstlergruppe ZERO, die bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1966 über die Grenzen Deutschlands hinaus zu einer der bedeutendsten Avantgardebewegungen des 20. Jahrhunderts wurde.

Zuletzt zeigte ab März 2021 das Museum Kunstpalast in Düsseldorf die umfassende Ausstellung "Heinz Mack“ anlässlich des 90. Geburtstages des Künstlers. 

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Gruppe ZERO

Die Stunde Null der Nachkriegskunst - Arbeiten von Piene, Uecker und Mack.

Die Werke von Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker - den Gründern und prominentesten Vertretern der Künstlergruppe ZERO - erleben derzeit eine Renaissance auf dem Kunstmarkt. "Gerade US-Sammler wollen mit Mack und Piene die Lücke zwischen Abstraktem Expressionismus und Minimalismus sowie Op Art schließen.", schrieb einst art – Das Kunstmagazin und erkannte eine "neu erwachte Wertschätzung" der Künstler und rapide anziehende Preise ihrer Arbeiten; das Handelsblatt sprach gar von einer "Preisexplosion".

Heinz Mack und Otto Piene riefen 1957 in ihrem Düsseldorfer Atelier die Stunde Null der Nachkriegskunst aus und forderten eine Emanzipation von klassischen Genres und tradierten Kunstprinzipien. Günther Uecker schloss sich ihnen kurz darauf an und gemeinsam gründeten sie 1958 die Künstlergruppe ZERO.

Die Künstler, deren Arbeiten von Malerei über Skulptur bis hin zu happeningartigen Aktionen reichen, einte das Bestreben eine neue Formensprache zu entwickeln, in der Licht und Bewegung die zentralen Elemente sind.

Wesentliche Impulse erhielten sie dabei von Yves Klein, Lucio Fontana und Jean Tinguely, die selbst an Ausstellungen und Aktivitäten von ZERO teilnahmen.