Konzeptkunst / Minimal Art

Die Konzeptkunst entwickelte sich aus der amerikanischen Minimal Art heraus, die wiederum auf der Grundlage der Hard Edge-Malerei und des Color Field Painting als Gegenreaktion auf den abstrakten Expressionismus entstanden war:

Einfachste geometrisch reduzierte Formen oder Ordnungen erzielen über die Materialästhetik, das Verhältnis der Objekte zum Raum, die Lichtwirkung und die streng reduzierte Ordnung ihre Wirkung.

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Konzeptkunst / Minimal Art

Frank Stella: „Was du siehst, ist was du siehst.“

Eine Banane mit Duct Tape an einer weißen Wand befestigt, das Werk trägt den Titel: "Comedian" und stammt von italienischen Künstler Maurizio Cattelan.
Jeder kann eine Banane an die Wand kleben. Aber das ist konzeptionelle Kunst.

"Damals dachte Cattelan an eine Skulptur, die wie eine Banane geformt war", heißt es in einem Statement zu der Arbeit. "Jedes Mal, wenn er reiste, brachte er eine Banane mit und hängte sie in seinem Hotelzimmer auf, um Inspiration zu finden. Er machte mehrere Modelle: zuerst in Harz, dann in Bronze und in bemalter Bronze, bevor er schließlich auf die ursprüngliche Idee einer echten Banane zurückkam."

Das Werk wurde auf der Art Basel Miami gezeigt und kostete 120.000 Dollar, aus diesem Grund ging es schnell durch die Medien und erhitzte viele Gemüter. Doch dann kam es zum Eklat, ein anderer Künstler - David Datuna - nahm die Banane von der Wand und aß sie auf.

Manches Werk lässt sich nur durch die Auseinandersetzung mit dem Künstler und seinem Denken erschließen.

Im Mittelpunkt steht die Idee als rein geistige Konzeption. Sie wird nur noch durch schriftliche Aufzeichnungen, Fotos, Diagramme und Berechnungen dokumentiert und erst durch gedanklich assoziative Prozesse in der Vorstellung des Betrachters existent.