Matisse und seine Zeit

„Im Grunde gibt es nichts als Matisse" - so wird Picasso zitiert, den mit Matisse eine von gegenseitigem Respekt getragene Künstlerfreundschaft verband. Picasso stand im Ruf den meisten Künstlern seiner Zeit spöttisch bis ablehnend gegenüberzustehen. Allein Matisse betrachtete der Spanier als ihm ebenbürtig auch wenn die beiden Künstler in ihrem Werk mitunter gänzlich konträre Ansichten vertraten.

Das Werk von Matisse ist geprägt von einer strengen Reduzierung auf die klare Linie und Form.
Gertrude Stein, Matisse' Förderin, beschrieb sein Gemälde Blauer Akt (Erinnerung an Biskra) aus dem Jahr 1907 und seine Intention folgendermaßen:

"In diesem Bild führt Matisse zum ersten Mal seine Absicht bewusst durch, die Linien des menschlichen Körpers zu verzeichnen (...)."

Matisse' Wirken beeinflusste die moderne Malerei von Europa bis in die USA. Sowohl die Künstler der "Brücke" als auch die abstrakten Expressionisten der 1950er Jahre wie Mark Rothko oder Sam Francis beziehen sich auf Matisse.
 
Bis zum September zeigt das MoMA New York in seiner Ausstellung "The Red Studio" Werke des Künstlers.

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